Volvo FMX

Der neue Volvo FMX – ein moderner Baustellen-Lkw, der reichlich mit innovativen Lösungen und bahnbrechenden Funktionen ausgestattet ist.

4×2, 4x4, 6×2, 6×4, 6x6, 8×2, 8×4 oder 8x6

D11 oder D13 (330 bis 540 PS)
Optimaler Schutz aller wichtigen Teile

Der neue Volvo FMX setzt in puncto Bodenfreiheit neue Maßstäbe. Hochfliegende Steine und Äste stellen keine so große Gefahr mehr dar wie früher.

Nach Aussage der Fahrer, die den neuen Lkw mit Luftfederung getestet haben, wird diese bald nicht mehr wegzudenken sein – sei es bei Waldarbeiten in Russland, Steinbrucharbeiten in Südafrika oder auf beliebigen anderen Baustellen.

Das einzige, was herunterhängt, sind die Räder

30 Zentimeter über dem Boden

Bisher war die Bodenfreiheit bei der Luftfederung bekannterweise zu gering, weshalb die Funktion in der Baubranche keine breite Anwendung fand. Mit der neuen hinteren Luftfederung wird sich dies nun ändern. Beim neuen Design befinden sich empfindliche Teile wie Federelemente und Luftbälge weiter oben über den Antriebsachsen, wo sie nicht so leicht beschädigt werden können.

„Auf diese Weise gewinnen wir mindestens 30 Zentimeter Bodenfreiheit und die Federung kann nicht mehr so leicht von Steinen und Felsbrocken beschädigt werden“, erklärt Produktplaner Bosse Franzon und fährt dann fort: „Die Scheibenbremsen sind jetzt durch Sicherheitsgitter geschützt und selbst diese befinden sich 34 Zentimeter über dem Boden. Das Einzige, was noch herunterhängt, sind die Räder.“

Bei Lkw kann der Schein trügen

Einer der Verantwortlichen für das neue Fahrgestell ist Jonas Odermalm. Er betont, dass der Schein bei der Bodenfreiheit manchmal trügen kann: „Manchmal mag die Front eines Lkws zwar hoch erscheinen, doch direkt unter dem Stoßfänger befinden sich freiliegende Motorkomponenten. Einige sind vielleicht mit einer Kunststoffabdeckung geschützt, doch das bringt überhaupt nichts. Der Volvo FMX ist dagegen mit einer sehr starken Schutzplatte ausgestattet, die den Kühler und andere wichtige Teile schützt.“

Die Unterbodenlinie

Die völlig neue angetriebene Vorderachse spielt bei der Bodenfreiheit ebenfalls eine wichtige Rolle. Sie wurde 10 Zentimeter weiter nach vorn versetzt, um den Böschungswinkel zu vergrößern. Außerdem befindet sich ihr niedrigster Punkt, die Spurstange, jetzt gut geschützt hinter dem Vorderachsgehäuse.

Bodenfreiheit

„Natürlich befinden sich zwischen den Achsen alle Fahrgestellkomponenten. Diese waren beim Volvo jedoch schon immer weiter oben angebracht“, meint Bosse Franzon. „Wenn Sie das Profil von der Lkw-Rückseite aus betrachten, werden Sie feststellen, dass die Unterbodenlinie durchgehend glatt ist – dadurch wird verhindert, dass der Lkw auf unebenem Untergrund stecken bleibt“, fügt er hinzu.

Äste und Steine

Der Motorschutz der Frontunterseite ist nicht neu, aber dennoch einzigartig in der Lkw-Branche. „Es handelt sich um eine echte Rutschplatte, die so konstruiert wurde, dass sie beim Aufprall eines faustgroßen Objekts einer Wucht von bis zu viereinhalb Tonnen standhalten kann“, erklärt Jonas Odermalm. Der Schutz besteht aus einer ebenen Platte, die vom Stoßfänger bis zur Achse reicht und den Kühler sowie die Motorkomponenten vor Ästen und Steinen schützt. „Wenn Sie gegen einen Sandhaufen fahren und dann wieder zurücksetzen, füllt sich der Ölwannenschutz außerdem nicht wie ein schwedischer Käseschneider“, meint Bosse Franzon lächelnd.

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Bodenfreiheit