Volvo FMX

Der neue Volvo FMX – ein moderner Baustellen-Lkw, der reichlich mit innovativen Lösungen und bahnbrechenden Funktionen ausgestattet ist.

4×2, 4x4, 6×2, 6×4, 6x6, 8×2, 8×4 oder 8x6

D11 oder D13 (330 bis 540 PS)
Für Fahrer, die gern Abkürzungen nehmen

Wenn durch Schlamm oder Sand von der Straße nichts mehr zu sehen ist, hilft nur eines: immer in Bewegung bleiben. Darin ist die hervorragend steuerbare, angetriebene Vorderachse des Volvo FMX unschlagbar. Dank des völlig neuen Konzepts mit mehr Bodenfreiheit wird ein echter Offroad-Böschungswinkel möglich.

Man möchte fast nicht glauben, dass sich der Leiter des Baufahrzeugsegments – heute im blütenweißen Hemd – noch vor kurzem in Brasilien durch den Schlamm gekämpft hat. Sobald er jedoch vom neuen 8×6-Antrieb und der überarbeiteten Vorderachse erzählt, kann man sich sofort hineinversetzen.

Die sogenannte „Notfalltaste“

„Den 8×6-Antrieb gibt es schon eine Weile, doch erst jetzt ist er Teil unseres Standardangebots. Die Kunden profitieren durch kürzere Lieferzeiten. Kurz gesagt, handelt es sich um einen Sechsradantrieb mit einer zusätzlichen Achse für eine höhere Nutzlast. Dank der neuen Vorderachse kann das Fahrzeug – wie beim 6×6- oder 4×4-Antrieb – sehr gut auch in grenzwertigen Situationen eingesetzt werden“, erklärt Jonas Odermalm.

Steile Böschungen und tiefe Gräben – Kein Problem für den FMX

Die vordere Antriebsachse wurde um 10 Zentimeter nach vorn verlagert. Dadurch kann ein besserer Böschungswinkel erzielt werden. Außerdem ist eine Kombination mit allen Fahrgestellkomponenten und Motoren möglich. Vom Tellerrad über das Kegelrad bis hin zu den Lagern – die gesamte Achse wurde komplett neu konzipiert. Das neue Design bietet mehr Stabilität, Effizienz und Bodenfreiheit.

„Früher war die Spurstange der niedrigste Punkt. Diese wurde nun hinter dem Achskörper angeordnet. Somit ist nun das robuste Achsgehäuse der niedrigste Punkt. Auch bei voller Beladung verfügt der Lkw nun über mehr Bodenfreiheit. In Kombination mit dem verbesserten Böschungswinkel ist das Fahrzeug auch bei unebenem Gelände äußerst vielseitig einsetzbar”, betont Jonas Odermalm.

Geringerer Kraftstoffverbrauch

Während der permanente Allradantrieb die gängige Lösung für Baustellenfahrzeuge ist, möchte Volvo die Entscheidung in dieser Hinsicht lieber dem Fahrer überlassen. Jonas Odermalm erinnert sich an Tests, die in der Wüste durchgeführt wurden: „Der Allradantrieb wird nur in zwei bis fünf Prozent der Zeit genutzt. Mit anderen Worten: In 95 Prozent der Zeit ist der Allradantrieb eine Kraftstoffverschwendung – es sei denn, es handelt sich um einen FMX und der Fahrer kann selbst entscheiden, wann er ihn nutzen möchte.”

Freilauf

Über einen Schalter am Armaturenbrett kann der Fahrer zum Hinterradantrieb zurückwechseln, wenn es die Umstände erlauben. Das bedeutet eine direkte Übertragung zwischen Motor und hinterer Antriebsachse. Somit rollen die anderen Räder frei – und verbrauchen weniger Kraftstoff. Darüber hinaus wird der Verschleiß der Vorderachse minimiert.

Volvo FMX Mobilität

Wenn es extrem wird

Bei sechsradgetriebenen Lkw benötigen Sie in erster Linie eine Zwischenachs-Differenzialsperre. Dadurch werden zwei der hinteren Antriebsräder an der Doppelachse diagonal gesperrt. Jonas Odermalm zufolge ist das für viele Situationen ausreichend. „Wenn es anfängt, richtig rutschig zu werden, aktivieren Sie die angetriebene Vorderachse. So bewältigen Sie die meisten Herausforderungen. Mobilität ist jetzt auch in Extremsituationen kein Problem mehr.”

„Dann gibt es ja auch noch die sogenannte 'Notfalltaste'. Wenn Sie diese Taste drücken, wird das vordere Differenzial gesperrt, was das Lenken des Fahrzeugs fast unmöglich macht. Allerdings können Sie dadurch wieder sicher auf festen Boden zurückgelangen.”

Jonas Odermalm

Ganz nach Bedarf

Auf die Frage, was diese Art von Mobilität so attraktiv macht, antwortet Jonas Odermalm, ohne zu zögern: „Wir lassen den Fahrer entscheiden, wann mehr Antriebsachsen notwendig sind. Ich denke, Fahrer verschiedenster Fahrzeugarten wissen das zu schätzen: 4×4-Servicefahrzeuge für die Straßeninstandhaltung, 6×6-Kipper für die Arbeit an Ölleitungen in der Wüste oder 8×6-Muldenkipper in Steinbrüchen.“

Er fügt hinzu: „Natürlich wäre es nicht so attraktiv, wenn wir in puncto Langlebigkeit und Zuverlässigkeit nicht einen so guten Ruf genießen würden.”

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